Schon im Sommer hatte ich immer wieder mit diesem Buch geliebäugelt, aber zum Kauf kam es erst vor ein paar Wochen, als eine liebe Instagramfreundin zu einer Leserunde aufrief. Zusammen mit drei weiteren Buchliebhaberinnen begannen wir zu lesen, doch ich musste mich leider nach dem zweiten Tag schon wieder ausklinken, da mich mein Alltag bei dem besprochenen Lesepensum nicht mithalten ließ. Ich habe das Buch dann einfach ein paar Tage später beendet.

Aber worum gehts?

Avery und Cade waren seit ihrer Kindheit tief miteinander verbunden. Sie stand ihm in seiner schweren Kindheit immer bei Seite und aus besten Freunden wurde irgendwann die erste große Liebe.  Sie teilten viele erste Male miteinander, darunter den ersten Kuss, das erste Mal und leider auch den ersten großen Liebeskummer.
Dies geschah, als Cade zu Beginn des Studiums Hals über Kopf die Stadt verließ und Avery ohne Vorwarnung mit gebrochenen Herzen zurückließ. 
Einige Jahre später zog es auch Avery in die große weite Welt, um ihren Traumjob als Journalisten auszuleben. Sie ging nach Boston, wo sie für ein renommiertes Magazin arbeitete, Dylan kennenlernte und glücklicher nicht sein konnte. Doch plötzlich stand Cade vor ihr und die Erinnerungen der Vergangenheit, die sie ganz tief vergraben hatte, waren auf einmal wieder völlig präsent.
Auch Cade, der eigentlich mit einer der einflussreichsten Frauen der Stadt liiert war, spürte das Kribbeln der Vergangenheit. Ihre Wege kreuzten sich immer wieder und irgendwann mussten sich beide die Frage stellen, ob die erste große Liebe nicht die einzig wahre ist.

Fazit

Ich muss sagen, dass ich leider sehr enttäuscht von diesem Buch war. 
Das Cover und der Klappentext waren so vielversprechend, dass ich mir eine lockere, spritzige Liebesgeschichte erhofft hatte. Anfangs laß sich das Buch auch ganz gut, aber so richtig fesseln konnte es mich irgendwie nicht wirklich. Während ich Avery als eine ganz sympathische Protagonistin empfand, konnte ich mit Cade so gar nicht warm werden. Er war mir viel zu theatralisch und viele seiner Taten und Empfindungen konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die Geschichte der Beiden spielt, wie ja schon geschrieben, in Boston, allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass alles so „deutsch“ klingt und man krampfhaft versucht hat, ein amerikanisches Setting zu schaffen.
Das Einzige, was mir an diesem Buch richtig gefallen hat, waren die Flashbacks. Die Szenen aus der Kindheit waren so liebevoll beschrieben, dass es mich teilweise wirklich berührt hatte.
Leider war das Ende mit dem Cliffhanger noch so klischeehaft, dass ich ganz genau wusste, wie es im nächsten Teil weiter geht, ohne das Buch gelesen zu haben. Die anderen Vier der Leserunde haben auch den zweiten Teil gelesen und mir meine Vermutung bestätigt, sodass ich beschlossen habe „Limonadeträume“ nicht zu kaufen.

Von mir schweren Herzens nur 2 von 5 Sternen

 

Limonadentage – Anni Stone – MIRA Taschenbuch – 348 Seiten – 9,99€ – ISBN: 978-3956498718 -Erscheinungsdatum: 01.03.2019