Ein neuer Bösherz-Thriller ist erschienen und ich danke dem Verlag, der mir auch dieses Mal ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

In Berlin geschehen mehrere Morde in nur kürzester Zeit. Ein Serienkiller tötet seine Opfer auf genau die selbe Art und Weise, wie diese ihre Vergehen in der Vergangen begannen haben. Kreativ und präzises geht der selbsternannte Racheengel dabei vor und hält das Team vom LKA um den neu nach Berlin gezogenen Kommissar Severin Boesherz ganz schön auf Trab. Bei jedem Opfer hinterlässt der Täter eine Zahl, die zu Beginn scheinbar zufällig gewählt wurde. Für Bösherz und sein Team beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Abstände zwischen den Morden werden immer kürzer.

Fazit

Ich liebe Vincent Klieschs ausgetüftelte Polizeiarbeit. Es war wieder einmal eine Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte. Wo „Im Auge des Zebras“ für mich doch eher leichte Kost war, hat es mich in dieser Geschichte, ab und an, doch ein wenig geschaudert. Tolle Protagonisten, platziert in meiner Heimatstadt, die einem das Gefühl geben, Teil der Crew zu sein. Wir schauen ihnen über die Schulter und können von der ersten bis zur letzten Seite mit ihnen mitfiebern. Viele Twists ändern immer wieder die Blickrichtung und führen gezielt in die Irre. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Buchreihe irgendwann einmal verfilmt wird. Denn mit den ganzen erfolgreichen, deutschen Kriminalserien kann diese Geschichte definitiv mehr als mithalten. Ich möchte euch dieses Buch ans Herz legen und freue mich schon riesig auf dessen Fortsetzung!
 

5 von 5 Sternen

Bis in den Tod hinein – Vincent Kliesch – Knaur – Taschenbuch – 10,99€ – 352 Seiten – ISBN: 978-3426528525 – Erscheinungsdatum: 01.02.2022